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Paris – Die Stadt der Liebe
Seit jeher trägt die wunderschöne Stadt an der Seine den sehr treffenden Beinamen “Stadt der Liebe” oder auch “Stadt der Verliebten” und das zu gutem Recht.
Denn wer schon einmal, besonders im Frühjahr und Sommer in Paris war, der wird wissen, wie romantsich die verträumten Parks, kleinen Gässchen und schönen Cafés sein können.
Kaum jemand wird sich dagegen wehren können, dieser Stadt und ihrer städtischen Deko hoffnungslos zu verfallen und in romantischen Gefühlen zu schwelgen. Natürlich gibt es auch andere historische Städte, die Paris im Bezug auf Romantim und Flair nahe kommen, aber keine konnte der Seine-Stadt bisher den Rang ablaufen.
Seinem Ruf verdankt es Paris beispielsweise, dass in kaum einer anderen Stadt so viele Heiratsanträge gemacht und Flitterwochen verbracht werden.
Doch neben der magischen Anziehungskraft auf verliebte Paare hat Paris noch deutlich mehr zu bieten. Auch Künstler und Freigeister fühlen sich in hier heimisch.
Sehenswürdigkeiten wie der Montmartre, Sacré-Coeur, der Eiffelturm und natürlich die berühmt berüchtigten Katakomben bieten ein wahres Paradies für Touristen und Kunstliebhaber.
Montmartre
Der im Norden von Paris gelegen Hügel ist bekannt als das Künstlerviertel der Stadt schlechthin. Viele berühmte französische Künstler hatten und haben ihren Lebensmittelpunkt in dem ehemaligen Dorf, welches 1860 eingemeindet und zum 18. Arrondissement von Paris wurde. Eine besondere Sehenswürdigkeit des Montmartre ist die Basilika Sacré-Coeur, deren Bau im 19. Jahrhundert begann. Verantwortlich war der Architekt Paul Abdie, der die Kirche nach dem Vorbild großer Bauwerke wie der Hagia Sophia und des Markusdoms entwarf. Später sollte sie dann selbst zum architektonischen Vorbild für viele große europäische Bauwerke werden.
Der Eiffelturm
Kaum ein Bauwerk prägt die Skyline einer Stadt so sehr, wie der Eiffelturm die von Paris. Erbaut wurde er von 1886 bis 1889 für die Weltausstellung anlässlich des 100. Jahrestages der französischen Revolution. Allerdings war der Namensgeber, Gustave Eiffel, lediglich Inhaber des Unternehmens, das für den Bau verantwortlich war. Der Architekt, aus dessen Feder der Entwurf für das Wahrzeichen Frankreichs stammt, war Stephen Sauvestre, dessen Namen landläufig kaum im Zusammenhang mit diesem Bauwerk gesehen wird.
Ursprünglich sollte der Turm nur für 20 Jahre stehenbleiben und dann wieder abgerissen werden, was vielen Parisern zu Anfang sehr gelegen kam, da er eher als Schandfleck im Stadtbild angesehen wurde. Nachdem sich allerdings herausstellte, wie wertvoll das Bauwerk für die moderen Kommunikation war, wurden diese Pläne recht schnell verworfen und der Eiffelturm steht bis heute.
Die Katakomben
Ursprünglich entstanden die sagenumwobenen Katakomben von Paris durch den Abbau von Kalkstein, der zum Bau von Häusern benötigt wurde und noch heute das Pariser Stadtbild prägt. Allerdings wurde mit zunehmendem Abbau die Gefahr für die auf den Abbaugebieten errichteten Bauten immer größer und häufig kam es vor, dass Häuser oder ganze Straßenzüge einstürzten. Darum beschloss die französische Regierung gegen Ende der 18. Jahrhunderts, den Kalksteinabbau unter der Stadt zu beenden und die Katakomben zu schließen. Es wurde gleichzeitig eine eigene Behöre ins Leben gerufen, die einzig für die Sicherheit der Katakomben zuständig war.
In etwa zu dieser Zeit entstand allerdings auch eine der heute meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Das Beinhaus in den Katkomben. Da zu dieser Zeit ein massiver Bevölkerungsanstieg zu verzeichnen war, wurde auch auf den Friedhöfen mehr Platz benötigt und die Ruhezeiten für Verstorbene verkürzten sich mehr und mehr. Allerdings war der Gestank, der durch das Exhumieren teilweise nur halb verwester Leichen entstand, irgendwann nicht mehr zu ertragen und so verfügte die Regierung die Schließung mehrerer Friedhöfe. Die dort ausgegrabenen Gebeine wurden dann in den Katakomebn versenkt und von den Arbeitern nach einem bestimmten Muster aufgeschichtete, was das Gebilde aus menschlichen Knochen beinahe wie eine Mauer wirken lässt. Inschriften und Gedenktafeln erinnern heute an die Herkunft der Gebeine.
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